„Denkmal“ an den Untergrund

Januar 14th, 2014

Was nützt der beste Anstrich, wenn der Untergrund nichts taugt? Das ist eine Frage mit der sich nicht nur jeder Maler, sondern auch Architekten oder Mitglieder der Denkmalschutzbehörden auseinandersetzen. Wer kennt das nicht? Es werden historische Anstriche empfohlen, seien es Kalkfarben, Silikatfarben oder Ölfarben, diese werden eingesetzt und nach relativ kurzer Zeit kommt es zu Schäden. Warum? Sind die „alten“ historischen Anstriche ungeeignet in unserer modernen Welt? Mitnichten! Dem bestehenden Untergrund wird zu wenig Beachtung geschenkt. Alte Fassade bedeutet nicht gleichzeitig historischer Anstrich. Zu diesem Thema führte die Firma Sax im November 2013 wieder eine Schulung für Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörden aus der ganzen Schweiz durch. In der Regel werden Fassaden alle 15 bis 25 Jahre renoviert, da ist es durchaus logisch, dass in den letzten Jahrzehnten auch Acrylfarben, Dispersionen, Latexfarben, Alkydharzanstriche usw. gestrichen wurden. Auch gilt zu beachten, dass Anstrich auf Anstrich auf Anstrich irgendwann nicht mehr funktioniert und diese „Vergangenheit“ komplett wieder entfernt werden muss. Dies trifft zumindest bei „modernen“ Anstrichsystemen zu, die nicht durch natürliche Abwitterung mit der Zeit matt werden und sich in der Schichtstärke durch Kreidung reduzieren.

Was sind aber historische Anstriche:

Historische Anstriche sind zeitlich weit zurückliegende Technologien zur Beschichtung von Baustoffoberflächen in solider handwerklicher Ausführung. In der Regel mit ökologisch und ökonomisch günstiger Rohstoffgrundlage. Gebäude mit wirklich alten (historischen) Anstrichen sind heute eher selten anzutreffen und dann meistens «Sache» des Denkmalschutzes in Zusammenarbeit mit dem Handwerk. Und genau hier stellen sich immer wieder 2 Fragen.

• Um was für einen Altanstrich handelt es sich?
• Wie entfernt man einen Altanstrich um einen intakten Untergrund richtig instand zu stellen?

Hier ist es ganz wichtig, ganzheitlich an entsprechende Objekte heran zu gehen.

• Mangelhafte oder fehlende Konstruktionen verursachen oftmals Schäden an Untergründen.
• Finden Sie heraus, wie das Gebäude genutzt wird, wie alt es ist, und wann die letzte Renovation durchgeführt wurde.
• Werfen Sie einen Blick auf die umliegenden Gebäude, weisen diese dieselben Probleme auf?
• Sträucher und Bäume, die zu nahe an Fassaden stehen, können einen Algenbewuchs auf dem Untergrund fördern.
• Machen Sie Fotos der Besichtigung. Die Bilder können im Team besprochen werden, oder an externe Personen per Email weitergeleitet werden.
• Sprechen Sie mit den Bewohnern, oftmals gibt es interessante und hilfreiche Hinweise.
• Lernen Sie aus Fehlern anderer.
• Prüfen Sie den Untergrund mit oftmals einfachen Massnahmen; z. B. Benetzungsprobe, Gitterschnitt, Wärmeprüfung, Lösemitteltest, Säuretest oder pH Indikator.

Die Schulung für die Denkmalschützer lief unter dem Motto „Denkmal an das Denkmal“. Es geht darum einen Baustoff zu erkennen und zu beurteilen, so dass eine technisch optimale und sinnvolle Sanierung erreicht wird.

Zur Sanierung und Beurteilung dienen auch die nachfolgenden Listen.

Untergrundbeurteiung

 

 Altanstrichbeurteilung-0

 

 

 

 

 

 

“Ein Zwerg im Malerhandwerk”

August 28th, 2013

Zwerg bedeutet im lateinischen „nanus“, im griechischen „nannos“. Nano steht aber auch als Teil einer Masseinheit den milliardsten (10−9) Teil. Ein Nanometer entspricht 10−9 = 0,000 000 001 Meter = 1 Millionstel Millimeter. Also sehr klein. Was hat das aber mit dem Malerhandwerk zu tun.

In den letzten Jahren wurde auch in handwerklichen Bereichen immer mehr von Nano gesprochen und diskutiert. Nano, der Zwerg, der alles kann. Die Technologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Nano ist modern, also auch ein Verkaufsargument. Immer mehr Nano-Produkte überschwemmen den Markt. Darunter sind sicher auch echte Innovationen zu finden. Vieles ist aber nur „alter Wein in neuen Schläuchen“.

In letzter Zeit wird in Bezug auf Nano auch immer mehr über Gefahren berichtet. Die Presse weist in regelmässigen Abständen auf die Risiken von Nanoteilchen, etwa in Kleidung oder Kosmetika hin. Ist Nano im Malerhandwerk vielleicht doch etwas gefährliches? Eine Zeitbombe von der Mann bzw. Frau besser die Finger lässt?

Die Verwendung millionstel Millimeter kleiner Partikel ist für viele Industriebranchen interessant, weil sie nützliche chemische und physikalische Eigenschaften besitzen. Ihre Winzigkeit birgt allerdings auch die Gefahr, dass sie viel eher die natürlichen Barrieren im Körper überwinden – etwa die Blut-Hirn-Schranke über Atemwege oder die Haut. In flüssigen Produkten besteht in der Regel keine Gefahr der Nanoteilchen, allerdings lassen sich die technischen Vorteile voll nutzen.

Die Firma Sax als innovatives Unternehmen der Schweizer Farbenindustrie geht seit Jahren ihren eigenen Weg. Wir gehen nicht auf die Oberfläche sondern in die Tiefe. Die Firma Sax nutzt die Grösse ihrer Bindemittelteilchen in wässrigen Farben. Bis anhin galt, dass nur echte Lösungen von Bindemitteln z.B. als wirksamer Tiefgrund eingesetzt werden konnten. Die meisten wässrigen Bindemittel (Dispersionen) haben eine Teilchengrösse von 100 bis 200 nm (ca. 0,2 µm). Das reicht in der Regel aus, um eine ausreichende, verfestigende Wirkung auf grobporigen mineralischen Untergründen zu erreichen. Relativ feinporige Untergründe wie z.B. stark geglättete Putze konnten bis anhin nur mit echten Lösungen verlässlich gestrichen, bzw. grundiert werden. Die Teilchengrösse von echten Lösungen liegen im Bereich der Molekülgrösse, also wenige nm, bzw. 10-10m. Man könnte das mit einem Glas Zuckerwasser (einer echten Lösung von Zucker und Wasser) und Milch vergleichen. Die Milch ist weiss, da das Milchfett nicht lösslich ist und feinstverteilt im Wasser schwimmt. Diese Fetttropfen haben auch eine Teilchengrösse im µm (Mikrometer) Bereich. Also 1’000 mal grösser als ein Nanometer. Einfallendes Licht wird gebrochen und die Milch erscheint weiss. Genau wie bei normalen Dispersionsbindemitteln. Nur, dass bei Dispersionsbindemitteln feine Kunststoffteilchen verteilt sind.

Glas Milch-1 Glas Zuckerwasser

Bei den Nanoteiligen Dispersionen handelt es sich um wässerige, sehr feindisperse (Hydrosol) Dispersionen auf Basis von Acrylsäureestern mit hervorragende Penetrationsfähigkeit. Da es sich um eine flüssige Farbe handelt und später um einen zusammenhängenden trockenen Film, geht von diesen Bindemitteln und Farben auch keine Gefahr für Lebewesen aus.

Unser verwendetes Nano Bindemittel hat eine Teilchengrösse von < 40nm und dringt daher auch in die kleinste Kapillare ein. Umfangreiche Versuche zeigten ein besseres Eindringvermögen in den Untergrund als lösemittelhaltige Bindemittel. Dieses wiederum hängt auch mit den verwendeten Netzmitteln zur Untergrundbenetzung zusammen.

Nano-Dispersion für Blog-1

Normale Dispersionsteilchen können in das feine Porensystem des Untergrundes nicht eindringen, sondern benetzen nur die Oberfläche. Nano-Dispersionsteilchen dringen aufgrund ihrer geringeren Grösse tief in das Porensystem ein und tragen so zu deutlich verbesserter Haftung und Untergrundverfestigung bei.

Bei der Firma Sax sind einige spezielle Produkte auf der Basis der „Nano“ Technologie, auch wenn nicht überall Nano draufsteht.

Zum Beispiel unsere wasserverdünnbaren Tiefgrundierungen, Tifergrund-W nano, Hydrosil-Grund-Spezial-W, Betonimprägnierung und Spezialgrundierung für Klimaplatten. Dabei handelt es sich um farblos auftrocknende Grundierungen zum Tiefgrundieren feinporöser, saugfähiger und sandender Untergründe, wie Putze aller Art, Gipsbau- und Gipskartonplatten, Kalksandstein, Ziegel- und Hartbrandstein, Beton und Porenbeton sowie leicht kreidende, aber tragfähige Altanstriche. Auch für WDVS mit Polystyrol-Hartschaumplatten geeignet.

Als Deckanstriche NanoGrip und Solikat.

NanoGrip ist eine wasserverdünnbare Innenraumfarbe, die sich durch eine stumpfmatte Oberfläche auszeichnet. Durch die sehr kleinen beweglichen Bindemittelteilchen, wird auch oftmals ohne Grundierung eine optimale Haftung auf allen Untergründen (auch auf Weissputz) erreicht.

Solikat ist eine wasserverdünnbare Fassadenfarbe auf Basis Wasserglas und Kieselsol. Kieselsole sind wässrige kolloidale Suspensionen von amorphem Siliciumdioxid (SiO2). Das Wort setzt sich aus Kiesel für Kieselsäuren und Sol, einem Synonym von Kolloid, zusammen. Das Siliciumdioxid liegt in Form kugelförmigen Einzelpartikeln vor. Die Grösse dieser Partikel liegt im kolloiden Bereich und beträgt je nach Typ 5–75 nm. Unter anderem aufgrund dieser feinen Einzelpartikel kann Solikat als echte Silikatfarbe auch auf den meisten nichtmineralischen Untergründen gestrichen werden.

Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und ist mit ihren “Zwergen” in Produkten wie Tiefgrund nano und NanoGrip kein Zwerg in der Farbenindustrie.

 

Alte Technologie erobert moderne Fassaden

Juni 19th, 2013

Der Ruf nach ökologischen Produkten bei Fassadenanstrichen ist unüberhörbar. Aber ebenso unübersehbar ist die Notwendigkeit nach energetisch optimierten Fassaden mit verputzter Aussendämmung. Beides mit einander zu verbinden, ist die Aufgabe der Anbieter von Baustoffen und Anstrichen.

Greutol  AquaPura

2 Komponenten Silikatfarben wie z.B. Pursilikat des Schweizer Familienunternehmens Sax-Farben AG, oder PURA Silikatfarbe von Greutol  spielen hierbei  eine zunehmend wichtige Rolle. Bis vor einigen Jahren schlummerten diese traditionellen Farben noch den „Dornröschenschlaf“ an historischen Gebäuden, heute sind sie wieder hellwach. Wie z.B. an modernen gedämmten Fassaden, im anspruchsvollen Neubau und der Renovierung unseres Baubestandes.

Historische Entwicklung:Anno 4000 v. Chr.
Vermutlich wurden Alkalisilikate oder Wasserglasprodukte bereits für die Pyramidenmalereien im alten Ägypten eingesetzt. Sicher ist, dass vor mehr als 5000 Jahren die alten Ägypter Natriumsilikate herstellten, indem sie Mischungen aus Quarzsand und natürlich vorkommendem Natriumkarbonat schmolzen.
 Aegypten

Anno 200 v. Chr.

Es gilt als bewiesen, dass Alkalisilikat eine bedeutende Rolle bei der Wandmalerei (Frescos) in Pompei und Herculaneum gespielt hat.
Pompeji

15. Jahrhundert n. Chr.
Auf der ewigen Suche nach dem «Stein der Weisen» schmolzen Alchemisten des 14. und 15. Jahrhunderts unter anderem auch Quarzsand mit Pottasche. Die ältesten zuverlässigen Angaben über Wassergläser stammen deshalb aus dem 16./17. Jahrhundert. In seinen Texten beschrieb Basilius Valentinus, das flüssige Quarz, das er als «Liquor Silicium» bezeichnete. Dass dadurch, unter hinzufügen von Calciumcarbonat, unser Fensterglas entstand sei nur nebenbei erwähnt. Wir bezeichnen den flüssigen Quarz heute als Wasserglas.

19. Jahrhundert n. Chr.
Verschiedene Anwender haben mit Alkalisilikat experimentiert. Im Jahr 1818 entdeckte der Landshuter Universitätsprofessor und königlich bayerischer Geheimrat sowie Oberbergrat Johann Nepomuk von Fuchs das Kaliwasserglas «neu». Er baute damit, zusammen mit den Münchner Akademieprofessoren Schlotthauer, Wilhelm von Kaulbach, um 1846 eine völlig neue Maltechnik auf, die er «Stereochromie» nannte.
Diese Malerei, wurde eine Zeit lang angewendet, um Wandflächen mit Gemälden, nach Art der Freskomalerei, zu bedecken.
In Deutschland entstand daraus später die Mineralfarbentechnik.
Interessanterweise fand diese Technik in der Schweiz rascher Verbreitung als in Deutschland. Die ältesten Fassadenmalereien in der Schweiz dürften diejenigen am Rathaus Schwyz sein (1891)

Die Sax-Farben AG in Urdorf stellt bereits seit 1899 Mineralfarben her und verfügt deshalb über ein grosses technisches Fachwissen. Die Sax-Farben AG ist heute die einzige Schweizer Farbenfabrik, die noch eine reine Mineralfarbe herstellt. Als Schweizerprodukt geniesst diese Farbe auch international einen ausgezeichneten Ruf.

Pursilikat – Reinsilikatfarben
2 – Komp. Mineralfarbe    (1899)
STORY_8_Jakob_Sax
Jakob Sax
Organo-Silikatfarben
1 – Komp. Mineralfarbe    (1970)
Sol-Silikatfarben
1 – Komp. Mineralfarbe    (2009)

Die Herstellung heute unterscheidet sich natürlich deutlich von der Produktion früherer Generationen. Industriell wird heute gezielt reiner Quarzsand (SiO2) mit Pottasche (K2CO3) bei 1100 – 1200°C zu einem wasserlöslichen amorphen „Wasserglas“ verschmolzen. Nach dem Lösen des so hergestellten, festen Wasserglases in Wasser, entsteht die anorganische Bindemittellösung „das Fixativ“. Es ist zur mineralischen Bindung von Füllstoffen und Pigmenten in der Farbe, aber auch zur Haftung des Anstrichs auf mineralischen Untergründen durch den sogenannten „Verkieselungsprozess“ erforderlich. Soweit die Theorie!

Die Praxis erfordert echtes Spezialwissen: Farbe daraus herzustellen, die ganz ohne organische Bestandteile auskommen und nur so zu der gewünschten Reinsilikatfarbe führen, ist kein triviales Thema.
Für den Verarbeiter bieten sich jedoch echte Chancen „Farbe“ in seiner ureigenen Art mal wieder begreifbar zu machen. Die beiden Komponenten Fixativ und Pigment/Füllstoffmischung werden für die beiden Anstriche im richtigen und korrekt einzuhaltenden Mischungsverhältnis vermischt. Beim Vermischen wird die Pulverkomponente, bestehend aus Füllstoffen und Pigmenten, mit dem mineralischen Bindemittel Fixativ benetzt und damit die schmeidige, homogene Farbe erzeugt.

Mischanleitung

Die Verarbeitung der vorbereiteten Reinsilikatfarbe erfolgt auf vollständig erhärtete mineralische Oberputze mit der Fassadenbürste im Kreuzschlag. Die angemischte Farbe wird dabei in zwei Arbeitsgängen in die Putzstruktur des Edelputzes „einmassiert“ und erhält dabei ihr typisches, lebendiges Erscheinungsbild. Mit geeigneten Bürsten kann im gleichen Arbeitsgang „beschnitten“ und flächig aufgetragen werden. Dies ist wichtig, weil in jedem Fall, auch Gerüstlagen übergreifend, „nass in nass“ aufgetragen werden muss. Das bedeutet für den Maler, genügend Verarbeiter auf der Baustelle aber im Gegenzug auch einen raschen, effizienten Arbeitsablauf .Wie bei allen Malerarbeiten müssen die Wetterbedingungen stimmen und der Untergrund einheitlich trocken und frei von Sinterschichten und Ausblühungen sein.

Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis

Vorraussetzungen

Aber wenn nach dem zweiten Anstrich abgerüstet ist, besticht die Fassade durch ihre lebendige Natürlichkeit, ihren starken Farbausdruck und ihre Einzigartigkeit.

Auf Wärmedämmsystemen wie AQUA PuraVision unterstützt die Reinsilikatfarbe die hydroaktiven Eigenschaften des Putzsystems. „Bauphysikalisch das Beste, was einer Fassade passieren kann“. Das kann mit Fug und Recht behauptet werden.

Schützt doch die Reinsilikatfarbe die Putzschichten und das Dämmsystem wirksam vor Schlagregen, lässt aber mit seinem niedrigen Widerstand gegen Wasserdampf die Diffusion aus dem Innenraum durch die Fassade ungehindert passieren.

Man kennt es aus der Anwendung im Heimatschutz, Reinsilikatfarben verschmutzen praktisch nicht, sie haben nicht die „Klebrigkeit“ plastischer Farben und ziehen organischen Schmutz, wie z.B. Russ , nicht an. Durch den ausschliesslichen Einsatz anorganischer Pigmente gibt es bei Reinsilikatflächen praktisch keinen Verlust an Farbstärke, auch nicht über lange Bewitterungsphasen. Die Fassade bleibt einfach natürlich schön. Ein altes historisches System hilft in der Gegenwart mit auf Biozide bei Wärmedämmsystemen zu verzichten.

Ein Wehrmutstropfen bleibt allerdings, das Konzept „Topf auf, drauf auf die Oberfläche, fertig ist die uniforme Fassade“ geht nicht auf.

Hier ist noch gutes Handwerk und Sorgfalt gefragt. Aber das Ergebnis belohnt die Arbeit mit einer einzigartigen, ausdrucksstarken Erscheinung.

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 Anstrich Hand in Hand und Gerüstübergreifend  Auftragen mit der Bürste, kein Problem
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Wasserkirche Zürich gestrichen 1988 mit Pursilikat Simplon Hospiz gestrichen 1999 mit Pursilikat
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modernes Objekt in Liestal gestrichen mit PURA Silikatfarbe

Falls Sie sich mit diesem Thema beschäftigen möchten, oder ein entsprechendes Objekt zur Ausführung haben, stehen ihnen unsere qualifizierten Berater jeder Zeit gerne zur Verfügung.

Sax-Farben AG, Lack- und Farbenfabrik, CH-8902 Urdorf, Tel: 044-735 32 32

 

 

 

 

 

 

Thermografie am Bau

April 9th, 2013

Sax-Farben AG hat aufgerüstet, jetzt als Wärmebrücken-Detektiv

Die ursprüngliche Bedeutung des infraroten Spektrums, auch häufig als Infrarot bezeichnet, war bis vor kurzen relativ unbekannt. Eine Infrarotkamera misst die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung und bildet sie ab. Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines Objektes ist, kann die Kamera diese Temperatur berechnen und darstellen.

Eine Spezialität bei der Firma Sax ist die Beratung bei den Kunden, an historischen sowie gegenwärtigen Objekten.

Heute weiss man, dass Feuchtigkeit und Wasserschäden in Häusern häufig mit Hilfe von Infrarotkameras festgestellt werden können. Das kommt teils daher, dass der geschädigte Bereich andere Wärmeleiteigenschaften besitzt und teils daher, dass er über eine vom umgebenden Material abweichende Wärmekapazität zur Wärmespeicherung verfügt. Deshalb hat die Firma Sax aufgerüstet, um die Kunden noch besser beraten zu können. Seit geraumer Zeit sind wir in der Lage den professionellen Einsatz der Wärmebildtechnik für Bau-Anwendungen anzubieten.

Mit unserer Wärmebildkamera lassen sich Probleme frühzeitig erkennen, dokumentieren und auch beheben, bevor sie sich verschlimmern und ihre Reparaturen noch höhere Kosten verursachen. Durch die Untersuchung eines Gebäudes mit Hilfe einer Wärmebildkamera der Firma Sax ist es möglich:

  • Energieverluste sichtbar zu machen
  • Fehlende oder fehlerhafte Dämmung zu erkennen
  • Den Ursprung von Luftfeuchtigkeiten zu orten
  • Feuchtigkeit in der Dämmung, in Dächern und Mauern zu entdecken, sowohl auf der Innenseite als auch auf der Aussenseite eines Gebäudes
  • Ursachen für Schimmelbildung aufzuspüren: Ein Spezialgebiet der Sax-Farben AG – Schimmelschutz und Sanierung
  • Wärmedämmungen (WDVS) und schlecht gedämmte Bereiche kontrollieren. Mängel an der Wärmedämmung können entstehen, wenn sich das Dämmmaterial im Laufe der Zeit zusammenzieht und dadurch die Hohlräume in den Wänden nicht mehr vollständig ausfüllt. Mit Hilfe einer Infrarotkamera können diese Mängel in der Wärmedämmung sichtbar machen, denn sie weisen entweder andere Wärmeleiteigenschaften als die Bereiche mit sachgemäss installierter Wärmedämmung auf, und/oder sie können den Bereich sichtbar machen, in dem Luft durch die Aussenwände des Gebäudes dringt.
  • Wärmebrücken zu entdecken
  • In Flachdächern eingedrungenes Wasser zu lokalisieren
  • Brüche in Warmwasserleitungen sichtbar machen
  • Konstruktionsfehler aufdecken
  • Luftzug tritt unter Fussböden, um Tür- und Fensterrahmen herum und oberhalb von Zimmerdecken auf. Diese Art von Luftzug kann mit Hilfe einer Infrarotkamera meist als kühler Luftstrom dargestellt werden, der die umliegenden Oberflächen abkühlt.

Thermografie 0126 Thermografie 0125

Plötzlich sieht man, warum man soviel Heizöl braucht

 

Thermografie 0124 Thermografie 0123

Wärmeverlust in der Dachuntersicht und Geisterleitungen in der Fassade

 

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Luftzirkulation an der Gardinenleiste und Wärmebrücken an einer Aussenwand

Die Firma Sax hat das perfekte Werkzeug, um Gebäudedefekte zu lokalisieren und zu identifizieren, und somit unsichtbares sichtbar macht. Auf einem Wärmebild springen einem die Schwachstellen geradezu ins Auge. Eine Wärmebildkamera ist das einzige Hilfsmittel, mit dessen Hilfe die Fachleute der Firma Sax alles sehen können. Ein Wärmebild, einschliesslich exakter Temperaturdaten, liefert unseren Gebäudeprofis wichtige Informationen über den Zustand der Dämmung, eingedrungener Feuchtigkeit, Schimmelbildung, elektrische Defekte und bestehende Wärmebrücken.

Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und kann ihren Kunden bei bauphysikalischen Problemen eine perfekte Hilfestellung bieten.

 

Denkmal ans Denkmal !

November 27th, 2012

Bereits zum zweiten Mal trafen sich Mitarbeiter aus den kantonalen Denkmalschutz-organisationen bei der Firma Sax zur Weiterbildung. Vor ziemlich genau einem Jahr fand eine Informationsveranstaltung zum Thema historischer Fassadenanstriche und Pigmente statt. Die Veranstaltung war ein so grosser Erfolg, dass der Wunsch geäussert wurde eine Folgeveranstaltung durchzuführen. Somit trafen sich knapp 30 Personen zum Thema „Was sind Ölfarben“, wo sind die Grenzen und wie werden diese am besten verarbeitet. Zum Abschluss wurden in einem praktischen Teil gemeinsam Ölfarben hergestellt und verarbeitet.

Zahlreich bis zum letzten Platz ausgebucht, erschienen am 9. November DenkmalpflegerInnen aus vielen deutschsprachigen Kantonen bei der Firma Sax in Urdorf. Nach einem kurzen Kaffee und Gipfel mit „Leinöl“ begrüsste Herr Sax die Gäste um 09.00 Uhr und stellte die Firma Sax und ihre beinahe 125-jährige Geschichte vor. Im Anschluss übernahm Hr. Dombrowski, Technischer Leiter der Firma Sax die Veranstaltung und führte die aufmerksamen Zuhörer in den hohen Norden. Die Firma Sax ist seit fast 30 Jahren mit einem Partner in Finnland tätig und dort vor allem sehr bekannt bei Restauratoren und Denkmalschützer. Anhand von eindrücklichen Bildern und auch Mustern wurden verschieden Objekte gezeigt, die vor allem mit Saxotol Ölfarben gestrichen und saniert wurden. Darunter so bekannte Gebäude wie der Dom von Helsinki und die Staatsbibliothek von Finnland. Das spezielle an der Staatsbibliothek ist, dass dort alle Verzierungen und die Kapitelle der Säulen aus Gips sind. Diese sind vor ca. 150 Jahren schon mit Ölfarbe gestrichen worden und wurden nun mit echten Ölfarben der Sax-Farben AG aus der Schweiz saniert.

                       

Schliesslich führte der Vortrag noch kurz in die Stadt Rauma. Die Altstadt von Rauma ist mit ihren 600 Häusern auf einer Fläche von 28 Hektar der grösste zusammenhängende Holzhauskomplex der nordischen Länder und ist seit 1991 in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgeführt. Auch hier sind Ölfarben aus der Schweiz ein Thema.

                        

Nach einer kurzen Pause wiederum bei Kaffee – Gipfel und etwas Leinöl führte Hr. Dombrowski den Tag, mit dem Hauptthema Ölfarben „Einst und in der Gegenwart“ fort. Es wurde der Werdegang der Ölfarben vom Mittelalter bis heute anschaulich geschildert. Vor allem ist am Seminar aufgezeigt worden, was sind eigentlich „Echte Ölfarben“. Anhand von vielen Beispielen aus der Schweiz aber auch aus dem Ausland wurden die Eigenschaften und die Anwendung von Saxotol in der Denkmalpflege aber auch im modernen Bau aufgezeigt. Dabei sind aber auch die Grenzen und Machbarkeiten erleutert worden. Natürlich wurden auch noch einmal auf die grundsätzlichen Fragen eingegangen, wie z.B. was ist der Unterschied zwischen einem Lack und einer Farbe. Wie sind die Zusammensetzungen von Farben, wie ist es mit den Pigmenten, was gibt es eigentlich für Öle usw. usw.? Die Behördenmitglieder waren extrem interessiert an diesem Thema und die Zeit verstrich durch die rege genutzte Diskussion wie im Fluge.

                           

Nach einem guten Mittagessen, umgeben von historischen Mauern, wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Wer wollte, konnte seine persönliche Ölfarbe aus Pigment und Öl mischen, verschiedene Grundierungen ausprobieren, sowie Lasuren und Deckfarben streichen. Dabei wurden viele wertvolle Tips zur Verarbeitung von Saxotol Ölfarben abgegeben.

Bei der Abschlussdiskussion wurde von allen bestätigt, wie wichtig dieser Tag für sie war, und dass unbedingt eine Fortsetzung folgen müsse.

Die Geschichte geht weiter…………….. Das nächste Seminar ist schon in Planung.

Sax-Farben
Nachhaltige Farbsysteme: Weit mehr als nur bunt – seit 1889

 

 

Cream della Cream: SaxPerl Cream für mineralische Fassaden

August 13th, 2012

Waren Sie in den Sommerferien am Meer? Genossen Sie das Rauschen des Meeres und das Lichtspiel der reflektierenden Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche?
Wasser zieht uns in die Ferne, lässt uns ferne Länder bereisen.
Wie ist das Wasser? Wie ist der Strand? Kann ich das Wasser am Ferienort trinken? Fragen, die uns oftmals sehr wichtig sind bei der Feriendomizil-Auswahl.
Kein Wunder haben wir so eine enge Beziehung zum Wasser. Wasser erhält uns am Leben, es reinigt und erfrischt uns unter der Dusche oder an einem wilden Bach.
Kurzum, es ist kein Leben ohne Wasser möglich.
Wasser bringt aber auch ein Schiff zum kentern, man kann darin ertrinken oder erfrieren.
Die Schattenseite des Wassers ist gnadenlos und schlägt mit voller Kraft zu.

Auch in der Baubranche ist es deshalb zwingend die zwei Seiten des Wassers zu verstehen.

Im Garten nährt es die bunten Blumen. Im Mauerwerk kann es allerdings die Substanz zerstören. Das Wasser transportiert Schadstoffe in den Beton, löst Salze in Baustoffe, es kommt zu Ausblühungen und Absprengungen.
Um genau solche Schäden zu verhindern haben wir, die Firma Sax-Farben, das Produkt SaxPerl Cream neu und topaktuell in unserem Angebot.

SaxPerl Cream ist ein cremeförmiges Hydrophobierungsmittel auf Basis von Silanen und schützt effektiv und dauerhaft gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
Die optimale lösemittelfreie Imprägnierung für den langfristigen wasserabweisenden Schutz für Beton und Natursteine.
Das ausgezeichnete tiefe Eindringvermögen, entsteht durch die lange Kontaktzeit der SaxPerl Cream mit der Baustoffoberfläche.
Die Effektivität und Langfristigkeit des Schutzes welche mit dem Auftragen der SaxPerl Cream erreicht wird, erfüllt voll die Kundenwünsche.
Die Creme verschafft auch dem Verarbeiter bzw. Maler Vorteile, die ein sicheres und effizientes Arbeiten ermöglicht.

  • Einfaches und tropffreies Auftragen mit problemloser Über-Kopf-Verarbeitbarkeit.
  • Die gewünschte Auftragsmenge kann in nur einem Arbeitsgang verlustfrei aufgetragen werden, ohne dass es zu Materialabfluss kommt.
  • Durch das langsame Eindringen in den Baustoff, ist besonders bei manueller Applikation, eine ausgezeichnete Kontrolle über den Auftrag gegeben.
  • Die SaxPerl Cream ist überstreichbar und verursacht keine Haftungsprobleme bei späteren Renovationen.

Die Anwendung:

Die anwendungsfertige SaxPerl Cream kann mit Roller, Bürste oder Airless-Gerät auf den Untergrund aufgetragen werden.

Durch die weissliche Creme lassen sich Fehlstellen beim imprägnieren gänzlich verhindern.

 

Der Auftrag mit unserer wasser- und VOC freien Creme mit der hohen Wirkstoffkonzentration hat keinen Einfluss auf den sd- Wert (Wasserdampfdurchlässigkeit) oder auf das visuelle Erscheinungsbild des behandelten Untergrundes.

Mit einfacher Verarbeitung, maximaler Abperleffekt.

 

Haben Sie ein Objekt das Sie langfristig vor dem Eindringen von Wasser schützen wollen, oder haben Sie Fragen zur Produkteneuheit SaxPerl Cream der Sax-Farben AG?

Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 

 

Sicherheit am Arbeitsplatz – Sicher arbeiten mit Farben und Lacken

Mai 15th, 2012

Sicherheitsdatenblätter (SDB) oder Material Safety Data Sheets (MSDS) sind ein Instrument zur Übermittlung sicherheitsbezogener Informationen über Stoffe und Gemische. Es ist dazu bestimmt, den beruflichen und gewerblichen Verwendern von Stoffen oder Zubereitungen die notwendigen physikalisch-chemischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen, ökotoxikologischen Daten und Umgangsempfehlungen zu vermitteln.  

Ein Sicherheitsdatenblatt hat 16 Kapitel mit Hinweisen zum Produkt (Bezeichnung, Zusammensetzung, Einstufung, Kennzeichnung) sowie zur Herstellerin (Firmenbezeichnung, Adresse, Telefonnummer). Hinweise zu potentiellen Gefahren (Mögliche Gefahren, Angaben zum Transport, Vorschriften und sonstige Angaben). Massnahmen bei Schadensfällen (Erste-Hilfe-Massnahmen, Massnahmen zur Brandbekämpfung und Massnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung) zur Verhinderung von Schadensfällen (Handhabung und Lagerung). Begrenzung und Überwachung der Exposition und, persönliche Schutzausrüstung. Ausserdem Hinweise zu den Eigenschaften (Physikalisch-chemische Eigenschaften, Stabilität und Reaktivität, Angaben zur Toxikologie und Angaben zur Ökologie) aber auch zur Entsorgung. Egal vom welchen Hersteller erstellt, alle SDB müssen die gleiche Aufmachung haben, damit sich der Verwender sofort darin zurechtfindet. Ein gut ausgefülltes Sicherheitsdatenblatt ist eine wertvolle Hilfe bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sowie zum Gesundheits- und Umweltschutz bei Tätigkeiten mit chemischen Arbeitsstoffen,  aber enthält auch wichtige Informationen über die Art und Zusammensetzung der Farbe. Handelt es sich um einen Lösemittelhaltigen Lack, einer Dispersion, wie hoch ist die Dichte, was für ein Verdünner kann eingesetzt werden. Ist das Material auf Basis Wasserglas oder Kalk als Bindemittel usw. Man kann also wirklich sagen, dieses oftmals belächelte SDB durchaus Sinn macht für Maler im Täglichen Einsatz.

Hier der Inhalt nach Abschnitten 1. – 16: 

  • ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens
    • 1.1. Produktidentifikator
    • 1.2. Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird
    • 1.3. Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt
    • 1.4. Notrufnummer
  • ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren
    • 2.1. Einstufung des Stoffs oder Gemischs
    • 2.2. Kennzeichnungselemente
    • 2.3. Sonstige Gefahren
  • ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen
    • 3.1. Stoffe
    • 3.2. Gemische
  • ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen
    • 4.1. Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
    • 4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
    • 4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
  • ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung
    • 5.1. Löschmittel
    • 5.2. Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren
    • 5.3. Hinweise für die Brandbekämpfung
  • ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
    • 6.1. Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
    • 6.2. Umweltschutzmaßnahmen
    • 6.3. Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
    • 6.4. Verweis auf andere Abschnitte
  • ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung
    • 7.1. Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
    • 7.2. Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten
    • 7.3. Spezifische Endanwendungen
  • ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
    • 8.1. Zu überwachende Parameter
    • 8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition
  • ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften
    • 9.1. Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften
    • 9.2. Sonstige Angaben
  • ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität
    • 10.1. Reaktivität
    • 10.2. Chemische Stabilität
    • 10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen
    • 10.4. Zu vermeidende Bedingungen
    • 10.5. Unverträgliche Materialien
    • 10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte
  • ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben
    • 11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen
  • ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben
    • 12.1. Toxizität
    • 12.2. Persistenz und Abbaubarkeit
    • 12.3. Bioakkumulationspotenzial
    • 12.4. Mobilität im Boden
    • 12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung
    • 12.6. Andere schädliche Wirkungen
  • ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung
    • 13.1. Verfahren der Abfallbehandlung
  • ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport
    • 14.1. UN-Nummer
    • 14.2. Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung
    • 14.3. Transportgefahrenklassen
    • 14.4. Verpackungsgruppe
    • 14.5. Umweltgefahren
    • 14.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender
    • 14.7. Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß IBC-Code
  • ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften
    • 15.1. Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch
    • 15.2. Stoffsicherheitsbeurteilung
  • ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben

Dazu sagt das Gesetz:

Wer Stoffe oder Zubereitungen, für die gemäss Gesetz ein Sicherheitsdatenblatt erstellt werden muss gewerblich an „Personen“ abgibt, die mit ihnen beruflich oder gewerblich umgehen, muss diesen ein Sicherheitsdatenblatt abgeben.

Auch hier setzt die Firma Sax wieder Massstäbe und stellt Ihren Kunden Sicherheitsdatenblätter für alle Produkte zur Verfügung.

Das neue Schweizer Umweltetikett

Februar 27th, 2012

Innovation und Qualität, dafür ist die Sax-Farben AG schon immer bekannt. Mittlerweile seit 4 Generationen. Als Farbenhersteller nehmen wir die Verantwortung gegenüber unserem Lebensraum wahr. Überzeugtes ökologisches Handeln zum Schutze der Umwelt ist für uns selbstverständlich.

1996 wurde durch die internationale Organisation für Normung, die Umwelt ISO 14001 veröffentlicht. Die Sax-Farben AG war die erste Schweizer Lack- und Farbenfabrik, welche dieses Umweltmanagementsystem für sich, ihre Kunden und für unsere Umwelt verbindlich einführte. Im Jahr 2002 wurden die ersten Naturbaustoffe mit dem „natureplus“ Gütezeichen
ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2005 war wieder die Firma Sax, als erstes Schweizer
Unternehmen ganz vorne mit dabei und erhielt für ihr Produkt KaliSan das Umweltlabel von „natureplus“.

Eine Fülle von Umweltgütezeichen verwirrt seit Jahren die Konsumenten und das Handwerk bezüglich umweltgerechter, gesundheitsverträglicher und zukunftsfähiger (=nachhaltiger) Farben. Deshalb hat der Verband der Schweizer Lack- und Farbenhersteller (VSLF) eine Schweizer Umwelt-Etikette in Absprache mit Behörden und Politik initiiert. Diese neue Etikette hat einen hohen Wiedererkennungswert durch eine einfache Interpretation und ein nachvollziehbares Einstufungssystem in 7 Kategorien. Solch ein einheitliches Umweltzeichen wird bereits akzeptiert. Das neue Umweltetikett mit einem Bewertungsraster von A bis G berücksichtigt die Unbedenklichkeit der Produkte für Mensch und Umwelt, sowie Gebrauchstauglichkeit von allen Innenfarben am Schweizer Markt.

Umweltetikette

Auch hier setzt die Firma Sax wieder Massstäbe und setzt diese Kennzeichnung für alle ihre ca. 30 Produkte sofort in der Praxis um. Genauere Hinweise über die Einstufung unserer Dispersions-, Silikon- und Silikatfarben, wie Hydrosil, KaliSan, Saxsil und Walith finden Sie neu auf unseren Etiketten und technischen Unterlagen.

 

 

 

Quarz beständig und schön

November 1st, 2011

Die zunehmende Anzahl an Flächen mit Mischuntergründen an Natursteinen, Putzen und Beton können jetzt ohne Einschränkung gestaltet werden. Auch mit organischen Substanzen vorbehandelte Natursteine können nun direkt, ohne mineralische Haftbrücke (Contact-Anstrich) und damit ohne Veränderung der Kornoberfläche gestrichen werden. Jetzt ist ein feiner Organo-Silikatfarbanstrich direkt auf solche schwierigen Untergründe möglich.

Solikat Kristall Quarz Wasserglas

Vorteile der Sol-Silikat-Technologie bei rein mineralischen Untergründen:
Auch auf Natursteinflächen ohne organische Altlasten ist die Sol-Silikattechnologie empfehlenswert, da die optimierten silikatischen Bindeeigenschaften auch zu einer mineralischen Anbindung an den Natursteinuntergrund führen. Gleichzeitig wird durch die Bindemittelkombination eine einzigartige Mikrostruktur eingestellt, die durch die nanoskaligen Kieselbausteine ausgelöst werden. Während der Abbindung des Anstriches entsteht ein nanoskaliges, mikroporöses, alkaliarmes, silikatisches Bindegel, das relativ spannungsarm ist und dessen Eigenschaft auf den Einsatz von Kieselsol zurückzuführen ist.

Ein zusätzlicher Vorteil der Sol-Silikat-Technologie ist die schnellere Abbindung der Anstrichschichten, was eine zusätzliche verarbeitungstechnische Sicherheit bei ungünstigen Witterungsverhältnissen bewirkt.

Da die Sol-Silikatfarbe auch organische Zusätze (unter 5 Gew.%) enthält, gilt sie gemäss der DIN als Organosilikatfarbe. Im Standardleistungsbuch für Architekten ist sie auch als eigenständige Qualität mit “Kieselsol-Silikatfarbe” beschrieben.

Die Sol-Silikatfarbe ist also eine neue Organo-Silikatfarbe, die sowohl auf mineralischen als auch auf organischen Untergründen haftet. Vor allem tragfähige Mischuntergründe in der Sanierung sind ein bevorzugtes Einsatzgebiet.

Das Ziel ist klar. Die sehr guten Eigenschaften der Mineralfarbe behalten, und gleichzeitig die positiven Eigenschaften der organischen Produkte ausnutzen.
Um eine mineralische Farbe streichen zu können brauchte man bis anhin einen mineralischen Untergrund oder man musste oft teure Grundierungen an bringen. Mit der neuen Solikat-Mineralfarbe ist dies nicht mehr nötig. Man kann auf mineralischen sowie organischen Untergründen ohne Probleme arbeiten. Die Verarbeitung ist etwa gleich einfach wie bei einer Silikonharz- oder Dispersionsfarbe.

Solikat Sol-Silikat vereint die Vorteile der bewährten Silikatfarben und der Siliconharzfarben wie die hervorragende Wetter- und Lichtbeständigkeit, die leichte Verarbeitbarkeit und das universelle Anwendungsgebiet. Der Werkstoff kann sowohl für mineralische Untergründe als auch für die Überarbeitung von alten Dispersions- und Siliconharzbeschichtungen verwendet werden.

Solikat Grund eignet sich zur Grundierung alter mineralischer Putze und Anstriche. Das Material kennzeichnet eine besonders gute Festigungswirkung und eine hohes Penetrationsvermögen. Zudem kann Solikat damit bedarfsweise verdünnt werden.

Die neu rezeptierten Solikat Farben weisen eine einzigartige, im Bereich der Silikatfarben, bisher kaum erreichte Farbtontiefe auf. Sie werden in lichtechten anorganischen Farbtönen angeboten. Mit Solikat lassen sich besonders brillante Anstriche und Malereien herstellen. Ausserdem sind die Solikat-Mischfarben für die manuelle Abtönung von Solikat und anderen Sax-Silikatfarben geeignet.

Unsicher, dann fragen Sie doch uns.
Ihr Schweizer Lieferant mit dem entsprechenden Know-how!

 

Hart im Nehmen – sanft zur Umwelt

September 7th, 2011

VOC war gestern !
Wasserbasierter 2K-PUR Buntlack für höchste Beanspruchung im Innen- und Aussenbereich

Wer kennt das nicht, der Maler war da und es „stinkt“. Das was früher normal war, wird heute nicht mehr toleriert. Die sensible Kundschaft verlangt heute nach geruchsarmen und wasserverdünnbaren Produkten. Die Farben müssen den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Haltbar- und Reinigungsfähigkeit entsprechen und das nach Möglichkeit in unbegrenzter Farbtonvielfalt. In öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Labors, Schulen, Kindergärten aber auch in Lager- und Industriehallen oder privaten Wohnräumen wird eine Geruchsbelastung durch Lösemittel nicht mehr akzeptiert. Deshalb werden in modernen, öffentlichen Ausschreibungen Qualitätsalternativen zu den lösemittelbasierten, geruchsintensiven 2K-Lacksystemen gefordert.

Vom Handwerk wird gefordert, dass solche Lacke einfach mit üblichen Werkzeugen, wie Pinsel, Roller oder Spritzgerät appliziert werden können und nach wenigen Stunden trocken sind.

Diese eierlegende Wollmilchsau gibt es jetzt tatsächlich bei der Sax-Farben AG.

Neu im Sortiment:

DuraTop Sax-Farben AG

• CWS 2K-DuraGrund Vorlack auf Epoxydharzbasis

• CWS 2K-DuraTop Satin Decklack auf Basis Polyurethan

Diese Produkte können für hochwertige Grundier- und Deckbeschichtungen von Holz, Holzwerkstoffen, mineralischen Untergründen, Fliesen, Metallen, NE-Metallen, Hartkunststoffen, Kunststofffenstern und chemisch- mechanisch stark belasteten Untergründen eingesetzt werden.

DuraTop Sax-Farben AG DuraTop Sax-Farben AG
Unsicher, dann fragen Sie doch uns.

Sax – Ihr Schweizer Lieferant mit dem entsprechenden Know-how! Tel: 044-735 32 32