“Mou, mir si sehr zfride, u es tropfet is nüm ufe Gring, dasch d‘ Hauptsach”

Juli 15th, 2015

Diese Aussage von einem Schweizer Käser aus dem Kanton Bern lohnt sich in das Hochdeutsche zu übersetzen.

„Wir sind sehr zufrieden mit KaliPhil, seitdem das Produkt gestrichen ist tropft uns das Kondenswasser nicht mehr auf den Kopf.”

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Das ist die Aussage des Käsers der jeden Tag in seiner Käserei arbeitet und den es stört, dass das Wasser immer von der Decke tropft. Dass aber mit KaliPhil dem Schimmelpilz der Garaus gemacht wird ist sicher die wichtigste Aussage.

DAS WIRKUNGSPRINZIP VON KALIPHIL

Voraussetzung für die Bildung von Schimmelpilzen ist die Anwesenheit von Pilzsporen, Nahrung und insbesondere hohe Oberflächenfeuchtigkeit. Auf Basis dieser Erkenntnis und der nachstehenden Logik wurde SAX KaliPhil als schimmelhemmende Anti-Kondensations-Farbe entwickelt:

 

  • Wenn Kondenswasser nicht in Form von Tauwassertröpfchen an der Oberfläche verbleibt, ist es für Schimmelpilzwachstum schlechter verfügbar.
  • Ein saugfähiger Anstrich beschleunigt diesen Effekt, indem hohe Oberflächenfeuchtigkeit sofort reduziert wird.
  • Die Wassertropfen verteilen sich grossflächig, was eine schnellere Verdunstunger möglicht.
  • Bei sinkender Kondensbelastung wird die Feuchtigkeit wieder an die ungesättigte Raumluft abgegeben.
  • Schimmelpilz-Sporen können auf trockenen Oberflächen nicht auskeimen. Die hohe Alkalität des verwendeten Bindemittels Wasserglas wirkt zusätzlich schimmelhemmend. So kann auf Biozide verzichtet werden.
  • Resultat ist ein ausgeglichenes, gesundes Raumklima. Die mit der Luftfeuchtigkeit verbundene Schimmelgefahr ist deutlich reduziert.

KaliPhil ist eine echte Mineralfarbe entsprechend DIN 53778, mit einem organischen Anteil < 5%, frei von Lösemitteln, Bioziden, Weichmachern, sowie schwerflüchtigen organischen Substanzen. Mit einem sd Wert von lediglich 0,01 m ist KaliPhil höchst hydrophil.

KaliPhil verfügt aufgrund seiner Zusammensetzung über natürlich antimikrobiell wirkende Komponenten und bietet damit desinfizierende Eigenschaften. KaliPhil besteht zu 95% aus nachwachsenden Rohstoffen und ist mit der Schweizer Umweltetikette Produktekategorie A gekennzeichnet. Damit entspricht KaliPhil dem aktuellen MINERGIE-ECO Standard und ist entsprechend gelistet. KaliPhil ist geeignet für Anstriche in mit Kondenswasser belasteten Innenräumen wie Bädern, Küchen, Schlafräumen etc. sowie zur Beschichtung kapillar saugender Dämmstoffe, z.B. der bei der Sax-Farben AG erhältlichen mineralischen Calciumsilikat Klimaplatten CALSITHERM.  In manchen Fällen reicht bereits die Applikation von KaliPhil an schimmelbefallenen Stellen, nachdem der Schimmel zuerst restlos beseitigt wurde. In der Regel empfiehlt sich jedoch eine vollflächige Beschichtung.

Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und kann seinen Kunden bei Historischen wie auch bei Modernen Anstrich-Problemen eine perfekte Dienstleistung bieten.

Inselgeschichte SUOMENLINNA

April 8th, 2015

Schweizer Oelfarben auf einer Finnischen Insel. Vorgelagert vor Helsinki liegt die Seefestung Suomenlinna. Suomenlinna ist eine der grössten historischen Seefestungen der Welt. Die ehemalige Garnisonsstadt wurde im 18. Jahrhundert auf sechs Inseln vor Helsinki erbaut und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Finnlands und ein Stadtteil Helsinkis mit ca. 850 Einwohnern. Die über 250 Jahre alte Festung spielte eine bedeutsame Rolle in der Geschichte Finnlands und der Machtpolitik der an der Ostsee gelegenen Staaten. Der Bau der Küstenfestung am Finnischen Meerbusen um die Mitte des 18. Jahrhunderts war ein letzter Versuch des Schwedischen Reiches, die an Russland verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Zeitgenossen bezeichneten die aus Granit erbaute Festung allgemein als Gibraltar des Nordens. Obwohl sie als unbezwingbar galt, musste sich die Festung nach einer russischen Belagerung im Jahre 1808 ergeben. Danach wurde Finnland dem russischen Zarenreich angegliedert. Während der russischen Herrschaft war Suomenlinna eine lebhafte Garnisonsstadt. Die Ernennung Helsinkis zur Hauptstadt des autonomen Grossfürstentums Finnland im Jahre 1812 gab auch der Entwicklung von Suomenlinna kräftige Impulse. Bis 1917, als Finnland die Unabhängigkeit erlangte, war Suomenlinna ein bedeutsames Zentrum des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Im Jahre 1855, während des Krimkriegs, wurde die Festung von Schiffen der englisch-französischen Flotte unter Beschuss genommen und schwer beschädigt. Die über 100 Jahre andauernde Periode der russischen Herrschaft über Finnland endete 1917 mit der Oktoberrevolution. Einen Vorgeschmack erlebte Suomenlinna schon 1906, als russische Marinesoldaten gegen soziale Missstände aufbegehrten.

Seit 1991 zählt Suomenlinna zum UNESCO Weltkulturerbe. Die chinesische Mauer, das Great Barrier Reef, die Akropolis, die Galapagosinseln und Suomenlinna. Die Weltkulturerbeliste der Unesco vereint den Stolz der finnischen Nation mit Hunderten von anderen Weltkultur- und Naturobjekten. Mit seinen Museen, verschiedenen Veranstaltungen, Cafés und gemütlichen Restaurants ist die Seefestung für Besucher jeden Alters ein Erlebnis. Im März 2015 durfte Hr. Dombrowski, technischer Leiter bei der Sax-Farben AG, bereits zum zweiten Mal einen Vortrag auf der Insel zum Thema historische Farben, Fassadenfarben und Holzanstriche, vor Architekten – Planern und Ausführenden der dort ansässigen Firmen halten. Schwerpunktthema waren Saxotol Oelfarben, wie aber auch Kalkfarbenanstriche Saxolit und Samuro. Es wurde der Unterschied zwischen „modernen“ Acrylfarben oder Alkydharzlacken zu den Oelfarben auf Leinölbasis erläutert. Ausserdem waren die Teilnehmer sehr an Informationen zu den Fassadenanstrichen auf Basis Wasserglas, also Mineralanstrichen interessiert. Da auch in Finnland in den letzten Jahrzehnten leider vermehrt Dispersionsfarben eingesetzt wurden, ist das Interesse an den Kieselsol oder Kieselgelfarben wie Solikat sehr gross. Traditionell werden die Silikonharzfarbe Hydrosil und die Organosilikatfarbe Oekosil schon seit über 25 Jahren mit Erfolg verarbeitet. Zusätzlich zu den Vorträgen wurde eines der vielen Objekte welches gerade mit Sax Farben saniert wird gemeinsam besichtigt und besprochen. Bei dem Objekt handelt es sich um eines der vielen Holzhäuser auf der Insel welches in den letzten Jahren als Café genutzt wurde. Das Café Piper. Dieses Objekt wurde jetzt in mühsamer Feinarbeit mit Kratzeisen von den Altanstrichen der letzten Jahre befreit. Diese nicht einfache Arbeit „durften“ Strafgefangene von der Nachbarinsel in diesem Winter ausführen. Allerdings hatte es noch einige Farbreste, von nicht ganz so fleissigen Gefangenen, hier zeigte eine Gitterschnitt deutlich das wohl noch mehr gekratzt werden sollte. Das Objekt liegt in einer schönen aber extremen Wetterlage wenige hundert Meter vom Meer entfernt. Auch hier wird die bereits bewährte Saxotol Oelfarbe Glanz aus der Schweiz eingesetzt. Bei dem nächsten Besuch in Suomenlinna wird das Objekt wohl fertig sein. Die Insel kann man auch jetzt schon besuchen http://www.suomenlinna.fi/de  .

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Cafe Piper

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DSCN1200Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und kann ihren Kunden bei historischen wie auch bei modernen Anstrich-Problemen eine perfekte Dienstleistung bieten.

www.sax.ch

Europäisches System zur Einstufung und Kennzeichnung auch bei Farben und Lacken.

August 4th, 2014

Was geht das uns in der Schweiz an?

Bis zum 1. Juni 2015 müssen nach einer neuen Verordnung alle chemischen Produkte (dazu gehören auch Farben und Lacke), die in Europa in Verkehr gebracht werden, neu eingestuft und gekennzeichnet werden. Die Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Englisch: Classification, Labelling und Packaging, CLP) von Stoffen und Gemischen wird die derzeit geltenden Richtlinie über gefährliche Zubereitungen (Dangers Preparations Directive, DPD) ersetzen. Die CLP-Verordnung führt neue Gefahrenklassen sowie neue Piktogramme, Signalwörter, Gefahren- und Sicherheitshinweise ein.

In der Übergangsphase (bis zum 1. Juni 2015) werden die Sicherheitsdatenblätter der Sax-Farben AG weiterhin die aktuellen Einstufungen gemäss Richtlinien über gefährliche Zubereitungen erhalten. Die neue CLP-Einstufung wird Schritt für Schritt hinzugefügt. Die Produktetiketten gemäss CLP werden dann entsprechend den gesetzlichen Vorgaben folgen.

CLP steht für ein System zur Einstufung und Vermittlung von Gefahren. Die neuen Vorschriften gelten vollumfänglich auch für die Schweiz. Natürlich hat die Firma Sax die Problematik frühzeitig erkannt und hat bereits einen Grossteil ihrer Produkte entsprechend gekennzeichnet. Alle Änderungen in der Gefahreneinstufung von unseren Produkten beruhen daher ausschliesslich auf der Neubewertung von Rohstoffen. Wir können bestätigen, dass sich weder die Produktzusammensetzungen und -eigenschaften noch bestehende Zertifikate für Sax-Produkte geändert haben. Es ist gut möglich, dass neu, Gebinde mit Symbolen gekennzeichnet werden müssen, die früher kennzeichnungsfrei waren. Die Produkte sind deshalb nicht giftiger oder gefährlicher als in der Vergangenheit, dafür aber für den Kunden transparenter und verständlicher gekennzeichnet.

Neben neuer Symbole wird es bei einigen Produkten wie z.B. bei Dispersionen wie Walith, Silikonfarben wie Saxsil oder Hydrosil, bei Lacken usw. die sogenannten „ergänzende Gefahrenmerkmale (EUH-Sätze)“ geben.

Einige R-Sätze und weitere Kennzeichnungselemente, die vom GHS-System der UN nicht erfasst sind, wurden in europäische H-Sätze (EUH-Sätze) überführt, um das Schutzniveau der EU zu erhalten. Sie führen nicht zu einer Einstufung in eine Gefahrenklasse und stehen deshalb nicht in Rubrik 2 des Sicherheitsdatenblattes.

Ein Beispiel:
EUH 208 Enthält <Name des sensibilisierenden Stoffes>. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
An diesen Satz wird man sich gewöhnen müssen, sensibilisierende Stoffe sind z.B. CMI/MI, BIT und OIT. Also Stoffe die zur Topfkonservierung von wässrigen Farben dienen. Wässrige Produkte müssen konserviert werden und der Verbraucher wird so umfassender informiert.

Gefahrensymbole
Als Teil der Kennzeichnung werden chemische Substanzen mit Gefahrensymbolen versehen. Die Gefahrensymbole sind ein Blickfang und dienen der Groborientierung.

 

Vorsicht Gefährlich

VORSICHT GEFÄHRLICH
Kann die Haut irritieren, Allergien
oder Ekzeme auslösen, Schläfrigkeit
verursachen. Kann nach einmaligem
Kontakt Vergiftungen auslösen. Kann
die Ozonschicht schädigen.

 

Hochentzündlich

HOCHENTZÜNDLICH
Kann sich durch den Kontakt mit
Flammen und Funken, durch Schläge,
Reibung, Erhitzung, Luft- oder Wasserkontakt
entzünden. Kann sich bei
falscher Lagerung auch ohne Fremdeinwirkung
selber entzünden.

 

Brandfördend

BRANDFÖRDERND
Kann Brände verursachen oder
beschleunigen. Setzt beim Brand
Sauerstoff frei, lässt sich daher
nur mit speziellen Mitteln löschen.
Ein Ersticken der Flammen ist unmöglich.

Explosiv

EXPLOSIV
Kann explodieren durch Kontakt mit
Flammen oder Funken, nach Schlägen,
Reibung oder Erhitzung. Kann bei
falscher Lagerung auch ohne Fremdeinwirkung
zu Explosionen führen.

Gas unter Druck

GAS UNTER DRUCK
Enthält komprimierte, verflüssigte
oder gelöste Gase. Geruchlose
oder unsichtbare Gase können unbemerkt
entweichen. Behälter mit
komprimierten Gasen können durch
Hitze oder Verformung bersten.

 

Gewässergefährdend

GEWÄSSERGEFÄHRDEND
Kann Wasserorganismen wie Fische,
Wasserinsekten und Wasserpflanzen
in geringen Konzentrationen
akut oder durch Langzeitwirkung
schädigen.

 

Ätzend

ÄTZEND
Kann schwere Hautverätzungen und
Augenschäden verursachen. Kann
bestimmte Materialien auflösen
(z.B. Textilien). Ist schädlich für Tiere,
Pflanzen und organisches Material
aller Art.

 

Gesundheitsschädigend

GESUNDHEITSSCHÄDIGEND
Kann bestimmte Organe schädigen.
Kann zu sofortiger und langfristiger
massiver Beeinträchtigung der Gesundheit
führen, Krebs erzeugen, das Erbgut,
die Fruchtbarkeit oder die Entwicklung
schädigen. Kann bei Eindringen
in die Atemwege tödlich sein.

 

Hochgiftig

HOCHGIFTIG
Kann schon in kleinen Mengen zu
schweren Vergiftungen und zum
Tod führen.

 

Farben für die Welt / 125 Jahre Sax-Farben

Juni 30th, 2014

Wenn Schweizer Städte und Gemeinden für ihre Schönheit gelobt werden, hat ein Unternehmen aus dem Zürcher Limmattal daran grossen Verdienst: Die Sax-Farben AG, eine Lack- und Farbenfabrik von europäischem Ruf, feiert ihr 125jähriges Jubiläum. Der Farbenfabrikant hat zehntausenden von Privathäusern, Büros und Gewerbebetrieben,  sowie zahlreiche historische Gebäude im Inneren und Äusseren verschönt.

Die berühmtesten Schweizer Maler gehören ebenso zu den Stammkunden von Sax wie die Staatsmänner Sir Winston Churchill und Dwight D. Eisenhower, die sich auch als Maler hervor getan haben.

Bild Churchill und Sax in Zürich                             Brief White House

Wie André Sax, in vierter Generation Geschäftsführer der Sax-Farben AG sagt, sind Qualität und Innovation die entscheidenden Leistungen für den Erfolg des Unternehmens über drei Jahrhunderte hinweg. Mit weltweit der ersten Siliconharzfarbe hat Sax Branchen- und Baugeschichte geschrieben. Bis in die Gegenwart wurden Bau- und Restaurationsmalerei wesentlich durch Sax-Farben beeinflusst.

Noch vor dem Aufkommen der ökologischen Bewegung revolutionierte der Schweizer Farbenproduzent die Schimmelbekämpfung. KaliPhil heisst das bis heute erfolgreich im Einsatz befindliche Produkt, das vielen Hausbesitzern Vorteile brachte, indem teure Schäden verhindert wurden. Im eigenen Forschungslabor wurden Farben entwickelt, die frei waren von Lösungsmitteln, Weichmachern und anderen Schadstoffen.

Mit Hydrosil entwickelte Sax ein ökologisch einwandfreies mineralähnliches Farbsystem von hoher ästhetischer Wirkung. Es dient zur Werterhaltung der Bausubstanz und verlängert die Renovationszyklen um ein Mehrfaches.
Das Öl-Farbsystem Saxotol ist identisch mit den seit Jahrhunderten bewährten Öl-Anstrichsystemen, ist jedoch frei von blei- und schwermetallhaltigen Pigmenten wie anderen belastenden Inhaltsstoffen.

Einige Produkte der Firma Sax sind mit der Schweizer Umweltetikette Klasse A ausgezeichnet; sie entsprechen dem aktuellen Minergie-Eco-Standard. Umweltmanagement-Systeme führte das Unternehmen bereits vor knapp 20 Jahren ein. Seit 1990 ist ein Qualitäts- und Management-System im Einsatz.

Gegen grosse Konkurrenz aus dem Ausland haben sich die Schweizer Farben von Sax behaupten können. Die Künstlerölfarben werden auch weiterhin in sorgfältiger Handarbeit produziert und sind von starker Farbkraft. Damit ist Firma Sax auch der Export in eine ganze Reihe europäischer Staaten gelungen.

André Sax, voller Zuversicht, hat in ein Weiterbildungszentrum investiert, das am Standort Urdorf/ZH den Besucher wegen seiner Grosszügigkeit überrascht. Mit Fachtagungen für die nationale und internationale Kundschaft wird der Anspruch, als Schweizer Hersteller führend zu sein, untermauert.

Link zum Pressebericht der schweizerischen Gewerbezeitung

Link zum Bericht Weltwoche

 

„Denkmal“ an den Untergrund

Januar 14th, 2014

Was nützt der beste Anstrich, wenn der Untergrund nichts taugt? Das ist eine Frage mit der sich nicht nur jeder Maler, sondern auch Architekten oder Mitglieder der Denkmalschutzbehörden auseinandersetzen. Wer kennt das nicht? Es werden historische Anstriche empfohlen, seien es Kalkfarben, Silikatfarben oder Ölfarben, diese werden eingesetzt und nach relativ kurzer Zeit kommt es zu Schäden. Warum? Sind die „alten“ historischen Anstriche ungeeignet in unserer modernen Welt? Mitnichten! Dem bestehenden Untergrund wird zu wenig Beachtung geschenkt. Alte Fassade bedeutet nicht gleichzeitig historischer Anstrich. Zu diesem Thema führte die Firma Sax im November 2013 wieder eine Schulung für Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörden aus der ganzen Schweiz durch. In der Regel werden Fassaden alle 15 bis 25 Jahre renoviert, da ist es durchaus logisch, dass in den letzten Jahrzehnten auch Acrylfarben, Dispersionen, Latexfarben, Alkydharzanstriche usw. gestrichen wurden. Auch gilt zu beachten, dass Anstrich auf Anstrich auf Anstrich irgendwann nicht mehr funktioniert und diese „Vergangenheit“ komplett wieder entfernt werden muss. Dies trifft zumindest bei „modernen“ Anstrichsystemen zu, die nicht durch natürliche Abwitterung mit der Zeit matt werden und sich in der Schichtstärke durch Kreidung reduzieren.

Was sind aber historische Anstriche:

Historische Anstriche sind zeitlich weit zurückliegende Technologien zur Beschichtung von Baustoffoberflächen in solider handwerklicher Ausführung. In der Regel mit ökologisch und ökonomisch günstiger Rohstoffgrundlage. Gebäude mit wirklich alten (historischen) Anstrichen sind heute eher selten anzutreffen und dann meistens «Sache» des Denkmalschutzes in Zusammenarbeit mit dem Handwerk. Und genau hier stellen sich immer wieder 2 Fragen.

• Um was für einen Altanstrich handelt es sich?
• Wie entfernt man einen Altanstrich um einen intakten Untergrund richtig instand zu stellen?

Hier ist es ganz wichtig, ganzheitlich an entsprechende Objekte heran zu gehen.

• Mangelhafte oder fehlende Konstruktionen verursachen oftmals Schäden an Untergründen.
• Finden Sie heraus, wie das Gebäude genutzt wird, wie alt es ist, und wann die letzte Renovation durchgeführt wurde.
• Werfen Sie einen Blick auf die umliegenden Gebäude, weisen diese dieselben Probleme auf?
• Sträucher und Bäume, die zu nahe an Fassaden stehen, können einen Algenbewuchs auf dem Untergrund fördern.
• Machen Sie Fotos der Besichtigung. Die Bilder können im Team besprochen werden, oder an externe Personen per Email weitergeleitet werden.
• Sprechen Sie mit den Bewohnern, oftmals gibt es interessante und hilfreiche Hinweise.
• Lernen Sie aus Fehlern anderer.
• Prüfen Sie den Untergrund mit oftmals einfachen Massnahmen; z. B. Benetzungsprobe, Gitterschnitt, Wärmeprüfung, Lösemitteltest, Säuretest oder pH Indikator.

Die Schulung für die Denkmalschützer lief unter dem Motto „Denkmal an das Denkmal“. Es geht darum einen Baustoff zu erkennen und zu beurteilen, so dass eine technisch optimale und sinnvolle Sanierung erreicht wird.

Zur Sanierung und Beurteilung dienen auch die nachfolgenden Listen.

Untergrundbeurteiung

 

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“Ein Zwerg im Malerhandwerk”

August 28th, 2013

Zwerg bedeutet im lateinischen „nanus“, im griechischen „nannos“. Nano steht aber auch als Teil einer Masseinheit den milliardsten (10−9) Teil. Ein Nanometer entspricht 10−9 = 0,000 000 001 Meter = 1 Millionstel Millimeter. Also sehr klein. Was hat das aber mit dem Malerhandwerk zu tun.

In den letzten Jahren wurde auch in handwerklichen Bereichen immer mehr von Nano gesprochen und diskutiert. Nano, der Zwerg, der alles kann. Die Technologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Nano ist modern, also auch ein Verkaufsargument. Immer mehr Nano-Produkte überschwemmen den Markt. Darunter sind sicher auch echte Innovationen zu finden. Vieles ist aber nur „alter Wein in neuen Schläuchen“.

In letzter Zeit wird in Bezug auf Nano auch immer mehr über Gefahren berichtet. Die Presse weist in regelmässigen Abständen auf die Risiken von Nanoteilchen, etwa in Kleidung oder Kosmetika hin. Ist Nano im Malerhandwerk vielleicht doch etwas gefährliches? Eine Zeitbombe von der Mann bzw. Frau besser die Finger lässt?

Die Verwendung millionstel Millimeter kleiner Partikel ist für viele Industriebranchen interessant, weil sie nützliche chemische und physikalische Eigenschaften besitzen. Ihre Winzigkeit birgt allerdings auch die Gefahr, dass sie viel eher die natürlichen Barrieren im Körper überwinden – etwa die Blut-Hirn-Schranke über Atemwege oder die Haut. In flüssigen Produkten besteht in der Regel keine Gefahr der Nanoteilchen, allerdings lassen sich die technischen Vorteile voll nutzen.

Die Firma Sax als innovatives Unternehmen der Schweizer Farbenindustrie geht seit Jahren ihren eigenen Weg. Wir gehen nicht auf die Oberfläche sondern in die Tiefe. Die Firma Sax nutzt die Grösse ihrer Bindemittelteilchen in wässrigen Farben. Bis anhin galt, dass nur echte Lösungen von Bindemitteln z.B. als wirksamer Tiefgrund eingesetzt werden konnten. Die meisten wässrigen Bindemittel (Dispersionen) haben eine Teilchengrösse von 100 bis 200 nm (ca. 0,2 µm). Das reicht in der Regel aus, um eine ausreichende, verfestigende Wirkung auf grobporigen mineralischen Untergründen zu erreichen. Relativ feinporige Untergründe wie z.B. stark geglättete Putze konnten bis anhin nur mit echten Lösungen verlässlich gestrichen, bzw. grundiert werden. Die Teilchengrösse von echten Lösungen liegen im Bereich der Molekülgrösse, also wenige nm, bzw. 10-10m. Man könnte das mit einem Glas Zuckerwasser (einer echten Lösung von Zucker und Wasser) und Milch vergleichen. Die Milch ist weiss, da das Milchfett nicht lösslich ist und feinstverteilt im Wasser schwimmt. Diese Fetttropfen haben auch eine Teilchengrösse im µm (Mikrometer) Bereich. Also 1’000 mal grösser als ein Nanometer. Einfallendes Licht wird gebrochen und die Milch erscheint weiss. Genau wie bei normalen Dispersionsbindemitteln. Nur, dass bei Dispersionsbindemitteln feine Kunststoffteilchen verteilt sind.

Glas Milch-1 Glas Zuckerwasser

Bei den Nanoteiligen Dispersionen handelt es sich um wässerige, sehr feindisperse (Hydrosol) Dispersionen auf Basis von Acrylsäureestern mit hervorragende Penetrationsfähigkeit. Da es sich um eine flüssige Farbe handelt und später um einen zusammenhängenden trockenen Film, geht von diesen Bindemitteln und Farben auch keine Gefahr für Lebewesen aus.

Unser verwendetes Nano Bindemittel hat eine Teilchengrösse von < 40nm und dringt daher auch in die kleinste Kapillare ein. Umfangreiche Versuche zeigten ein besseres Eindringvermögen in den Untergrund als lösemittelhaltige Bindemittel. Dieses wiederum hängt auch mit den verwendeten Netzmitteln zur Untergrundbenetzung zusammen.

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Normale Dispersionsteilchen können in das feine Porensystem des Untergrundes nicht eindringen, sondern benetzen nur die Oberfläche. Nano-Dispersionsteilchen dringen aufgrund ihrer geringeren Grösse tief in das Porensystem ein und tragen so zu deutlich verbesserter Haftung und Untergrundverfestigung bei.

Bei der Firma Sax sind einige spezielle Produkte auf der Basis der „Nano“ Technologie, auch wenn nicht überall Nano draufsteht.

Zum Beispiel unsere wasserverdünnbaren Tiefgrundierungen, Tifergrund-W nano, Hydrosil-Grund-Spezial-W, Betonimprägnierung und Spezialgrundierung für Klimaplatten. Dabei handelt es sich um farblos auftrocknende Grundierungen zum Tiefgrundieren feinporöser, saugfähiger und sandender Untergründe, wie Putze aller Art, Gipsbau- und Gipskartonplatten, Kalksandstein, Ziegel- und Hartbrandstein, Beton und Porenbeton sowie leicht kreidende, aber tragfähige Altanstriche. Auch für WDVS mit Polystyrol-Hartschaumplatten geeignet.

Als Deckanstriche NanoGrip und Solikat.

NanoGrip ist eine wasserverdünnbare Innenraumfarbe, die sich durch eine stumpfmatte Oberfläche auszeichnet. Durch die sehr kleinen beweglichen Bindemittelteilchen, wird auch oftmals ohne Grundierung eine optimale Haftung auf allen Untergründen (auch auf Weissputz) erreicht.

Solikat ist eine wasserverdünnbare Fassadenfarbe auf Basis Wasserglas und Kieselsol. Kieselsole sind wässrige kolloidale Suspensionen von amorphem Siliciumdioxid (SiO2). Das Wort setzt sich aus Kiesel für Kieselsäuren und Sol, einem Synonym von Kolloid, zusammen. Das Siliciumdioxid liegt in Form kugelförmigen Einzelpartikeln vor. Die Grösse dieser Partikel liegt im kolloiden Bereich und beträgt je nach Typ 5–75 nm. Unter anderem aufgrund dieser feinen Einzelpartikel kann Solikat als echte Silikatfarbe auch auf den meisten nichtmineralischen Untergründen gestrichen werden.

Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und ist mit ihren “Zwergen” in Produkten wie Tiefgrund nano und NanoGrip kein Zwerg in der Farbenindustrie.

 

Alte Technologie erobert moderne Fassaden

Juni 19th, 2013

Der Ruf nach ökologischen Produkten bei Fassadenanstrichen ist unüberhörbar. Aber ebenso unübersehbar ist die Notwendigkeit nach energetisch optimierten Fassaden mit verputzter Aussendämmung. Beides mit einander zu verbinden, ist die Aufgabe der Anbieter von Baustoffen und Anstrichen.

Greutol  AquaPura

2 Komponenten Silikatfarben wie z.B. Pursilikat des Schweizer Familienunternehmens Sax-Farben AG, oder PURA Silikatfarbe von Greutol  spielen hierbei  eine zunehmend wichtige Rolle. Bis vor einigen Jahren schlummerten diese traditionellen Farben noch den „Dornröschenschlaf“ an historischen Gebäuden, heute sind sie wieder hellwach. Wie z.B. an modernen gedämmten Fassaden, im anspruchsvollen Neubau und der Renovierung unseres Baubestandes.

Historische Entwicklung:Anno 4000 v. Chr.
Vermutlich wurden Alkalisilikate oder Wasserglasprodukte bereits für die Pyramidenmalereien im alten Ägypten eingesetzt. Sicher ist, dass vor mehr als 5000 Jahren die alten Ägypter Natriumsilikate herstellten, indem sie Mischungen aus Quarzsand und natürlich vorkommendem Natriumkarbonat schmolzen.
 Aegypten

Anno 200 v. Chr.

Es gilt als bewiesen, dass Alkalisilikat eine bedeutende Rolle bei der Wandmalerei (Frescos) in Pompei und Herculaneum gespielt hat.
Pompeji

15. Jahrhundert n. Chr.
Auf der ewigen Suche nach dem «Stein der Weisen» schmolzen Alchemisten des 14. und 15. Jahrhunderts unter anderem auch Quarzsand mit Pottasche. Die ältesten zuverlässigen Angaben über Wassergläser stammen deshalb aus dem 16./17. Jahrhundert. In seinen Texten beschrieb Basilius Valentinus, das flüssige Quarz, das er als «Liquor Silicium» bezeichnete. Dass dadurch, unter hinzufügen von Calciumcarbonat, unser Fensterglas entstand sei nur nebenbei erwähnt. Wir bezeichnen den flüssigen Quarz heute als Wasserglas.

19. Jahrhundert n. Chr.
Verschiedene Anwender haben mit Alkalisilikat experimentiert. Im Jahr 1818 entdeckte der Landshuter Universitätsprofessor und königlich bayerischer Geheimrat sowie Oberbergrat Johann Nepomuk von Fuchs das Kaliwasserglas «neu». Er baute damit, zusammen mit den Münchner Akademieprofessoren Schlotthauer, Wilhelm von Kaulbach, um 1846 eine völlig neue Maltechnik auf, die er «Stereochromie» nannte.
Diese Malerei, wurde eine Zeit lang angewendet, um Wandflächen mit Gemälden, nach Art der Freskomalerei, zu bedecken.
In Deutschland entstand daraus später die Mineralfarbentechnik.
Interessanterweise fand diese Technik in der Schweiz rascher Verbreitung als in Deutschland. Die ältesten Fassadenmalereien in der Schweiz dürften diejenigen am Rathaus Schwyz sein (1891)

Die Sax-Farben AG in Urdorf stellt bereits seit 1899 Mineralfarben her und verfügt deshalb über ein grosses technisches Fachwissen. Die Sax-Farben AG ist heute die einzige Schweizer Farbenfabrik, die noch eine reine Mineralfarbe herstellt. Als Schweizerprodukt geniesst diese Farbe auch international einen ausgezeichneten Ruf.

Pursilikat – Reinsilikatfarben
2 – Komp. Mineralfarbe    (1899)
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Jakob Sax
Organo-Silikatfarben
1 – Komp. Mineralfarbe    (1970)
Sol-Silikatfarben
1 – Komp. Mineralfarbe    (2009)

Die Herstellung heute unterscheidet sich natürlich deutlich von der Produktion früherer Generationen. Industriell wird heute gezielt reiner Quarzsand (SiO2) mit Pottasche (K2CO3) bei 1100 – 1200°C zu einem wasserlöslichen amorphen „Wasserglas“ verschmolzen. Nach dem Lösen des so hergestellten, festen Wasserglases in Wasser, entsteht die anorganische Bindemittellösung „das Fixativ“. Es ist zur mineralischen Bindung von Füllstoffen und Pigmenten in der Farbe, aber auch zur Haftung des Anstrichs auf mineralischen Untergründen durch den sogenannten „Verkieselungsprozess“ erforderlich. Soweit die Theorie!

Die Praxis erfordert echtes Spezialwissen: Farbe daraus herzustellen, die ganz ohne organische Bestandteile auskommen und nur so zu der gewünschten Reinsilikatfarbe führen, ist kein triviales Thema.
Für den Verarbeiter bieten sich jedoch echte Chancen „Farbe“ in seiner ureigenen Art mal wieder begreifbar zu machen. Die beiden Komponenten Fixativ und Pigment/Füllstoffmischung werden für die beiden Anstriche im richtigen und korrekt einzuhaltenden Mischungsverhältnis vermischt. Beim Vermischen wird die Pulverkomponente, bestehend aus Füllstoffen und Pigmenten, mit dem mineralischen Bindemittel Fixativ benetzt und damit die schmeidige, homogene Farbe erzeugt.

Mischanleitung

Die Verarbeitung der vorbereiteten Reinsilikatfarbe erfolgt auf vollständig erhärtete mineralische Oberputze mit der Fassadenbürste im Kreuzschlag. Die angemischte Farbe wird dabei in zwei Arbeitsgängen in die Putzstruktur des Edelputzes „einmassiert“ und erhält dabei ihr typisches, lebendiges Erscheinungsbild. Mit geeigneten Bürsten kann im gleichen Arbeitsgang „beschnitten“ und flächig aufgetragen werden. Dies ist wichtig, weil in jedem Fall, auch Gerüstlagen übergreifend, „nass in nass“ aufgetragen werden muss. Das bedeutet für den Maler, genügend Verarbeiter auf der Baustelle aber im Gegenzug auch einen raschen, effizienten Arbeitsablauf .Wie bei allen Malerarbeiten müssen die Wetterbedingungen stimmen und der Untergrund einheitlich trocken und frei von Sinterschichten und Ausblühungen sein.

Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis

Vorraussetzungen

Aber wenn nach dem zweiten Anstrich abgerüstet ist, besticht die Fassade durch ihre lebendige Natürlichkeit, ihren starken Farbausdruck und ihre Einzigartigkeit.

Auf Wärmedämmsystemen wie AQUA PuraVision unterstützt die Reinsilikatfarbe die hydroaktiven Eigenschaften des Putzsystems. „Bauphysikalisch das Beste, was einer Fassade passieren kann“. Das kann mit Fug und Recht behauptet werden.

Schützt doch die Reinsilikatfarbe die Putzschichten und das Dämmsystem wirksam vor Schlagregen, lässt aber mit seinem niedrigen Widerstand gegen Wasserdampf die Diffusion aus dem Innenraum durch die Fassade ungehindert passieren.

Man kennt es aus der Anwendung im Heimatschutz, Reinsilikatfarben verschmutzen praktisch nicht, sie haben nicht die „Klebrigkeit“ plastischer Farben und ziehen organischen Schmutz, wie z.B. Russ , nicht an. Durch den ausschliesslichen Einsatz anorganischer Pigmente gibt es bei Reinsilikatflächen praktisch keinen Verlust an Farbstärke, auch nicht über lange Bewitterungsphasen. Die Fassade bleibt einfach natürlich schön. Ein altes historisches System hilft in der Gegenwart mit auf Biozide bei Wärmedämmsystemen zu verzichten.

Ein Wehrmutstropfen bleibt allerdings, das Konzept „Topf auf, drauf auf die Oberfläche, fertig ist die uniforme Fassade“ geht nicht auf.

Hier ist noch gutes Handwerk und Sorgfalt gefragt. Aber das Ergebnis belohnt die Arbeit mit einer einzigartigen, ausdrucksstarken Erscheinung.

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 Anstrich Hand in Hand und Gerüstübergreifend  Auftragen mit der Bürste, kein Problem
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Wasserkirche Zürich gestrichen 1988 mit Pursilikat Simplon Hospiz gestrichen 1999 mit Pursilikat
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modernes Objekt in Liestal gestrichen mit PURA Silikatfarbe

Falls Sie sich mit diesem Thema beschäftigen möchten, oder ein entsprechendes Objekt zur Ausführung haben, stehen ihnen unsere qualifizierten Berater jeder Zeit gerne zur Verfügung.

Sax-Farben AG, Lack- und Farbenfabrik, CH-8902 Urdorf, Tel: 044-735 32 32

 

 

 

 

 

 

Thermografie am Bau

April 9th, 2013

Sax-Farben AG hat aufgerüstet, jetzt als Wärmebrücken-Detektiv

Die ursprüngliche Bedeutung des infraroten Spektrums, auch häufig als Infrarot bezeichnet, war bis vor kurzen relativ unbekannt. Eine Infrarotkamera misst die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung und bildet sie ab. Da die Infrarotstrahlung eine Funktion der Oberflächentemperatur eines Objektes ist, kann die Kamera diese Temperatur berechnen und darstellen.

Eine Spezialität bei der Firma Sax ist die Beratung bei den Kunden, an historischen sowie gegenwärtigen Objekten.

Heute weiss man, dass Feuchtigkeit und Wasserschäden in Häusern häufig mit Hilfe von Infrarotkameras festgestellt werden können. Das kommt teils daher, dass der geschädigte Bereich andere Wärmeleiteigenschaften besitzt und teils daher, dass er über eine vom umgebenden Material abweichende Wärmekapazität zur Wärmespeicherung verfügt. Deshalb hat die Firma Sax aufgerüstet, um die Kunden noch besser beraten zu können. Seit geraumer Zeit sind wir in der Lage den professionellen Einsatz der Wärmebildtechnik für Bau-Anwendungen anzubieten.

Mit unserer Wärmebildkamera lassen sich Probleme frühzeitig erkennen, dokumentieren und auch beheben, bevor sie sich verschlimmern und ihre Reparaturen noch höhere Kosten verursachen. Durch die Untersuchung eines Gebäudes mit Hilfe einer Wärmebildkamera der Firma Sax ist es möglich:

  • Energieverluste sichtbar zu machen
  • Fehlende oder fehlerhafte Dämmung zu erkennen
  • Den Ursprung von Luftfeuchtigkeiten zu orten
  • Feuchtigkeit in der Dämmung, in Dächern und Mauern zu entdecken, sowohl auf der Innenseite als auch auf der Aussenseite eines Gebäudes
  • Ursachen für Schimmelbildung aufzuspüren: Ein Spezialgebiet der Sax-Farben AG – Schimmelschutz und Sanierung
  • Wärmedämmungen (WDVS) und schlecht gedämmte Bereiche kontrollieren. Mängel an der Wärmedämmung können entstehen, wenn sich das Dämmmaterial im Laufe der Zeit zusammenzieht und dadurch die Hohlräume in den Wänden nicht mehr vollständig ausfüllt. Mit Hilfe einer Infrarotkamera können diese Mängel in der Wärmedämmung sichtbar machen, denn sie weisen entweder andere Wärmeleiteigenschaften als die Bereiche mit sachgemäss installierter Wärmedämmung auf, und/oder sie können den Bereich sichtbar machen, in dem Luft durch die Aussenwände des Gebäudes dringt.
  • Wärmebrücken zu entdecken
  • In Flachdächern eingedrungenes Wasser zu lokalisieren
  • Brüche in Warmwasserleitungen sichtbar machen
  • Konstruktionsfehler aufdecken
  • Luftzug tritt unter Fussböden, um Tür- und Fensterrahmen herum und oberhalb von Zimmerdecken auf. Diese Art von Luftzug kann mit Hilfe einer Infrarotkamera meist als kühler Luftstrom dargestellt werden, der die umliegenden Oberflächen abkühlt.

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Plötzlich sieht man, warum man soviel Heizöl braucht

 

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Wärmeverlust in der Dachuntersicht und Geisterleitungen in der Fassade

 

Thermografie IR_0011

Luftzirkulation an der Gardinenleiste und Wärmebrücken an einer Aussenwand

Die Firma Sax hat das perfekte Werkzeug, um Gebäudedefekte zu lokalisieren und zu identifizieren, und somit unsichtbares sichtbar macht. Auf einem Wärmebild springen einem die Schwachstellen geradezu ins Auge. Eine Wärmebildkamera ist das einzige Hilfsmittel, mit dessen Hilfe die Fachleute der Firma Sax alles sehen können. Ein Wärmebild, einschliesslich exakter Temperaturdaten, liefert unseren Gebäudeprofis wichtige Informationen über den Zustand der Dämmung, eingedrungener Feuchtigkeit, Schimmelbildung, elektrische Defekte und bestehende Wärmebrücken.

Die Firma Sax setzt auch hier wieder Massstäbe und kann ihren Kunden bei bauphysikalischen Problemen eine perfekte Hilfestellung bieten.

 

Denkmal ans Denkmal !

November 27th, 2012

Bereits zum zweiten Mal trafen sich Mitarbeiter aus den kantonalen Denkmalschutz-organisationen bei der Firma Sax zur Weiterbildung. Vor ziemlich genau einem Jahr fand eine Informationsveranstaltung zum Thema historischer Fassadenanstriche und Pigmente statt. Die Veranstaltung war ein so grosser Erfolg, dass der Wunsch geäussert wurde eine Folgeveranstaltung durchzuführen. Somit trafen sich knapp 30 Personen zum Thema „Was sind Ölfarben“, wo sind die Grenzen und wie werden diese am besten verarbeitet. Zum Abschluss wurden in einem praktischen Teil gemeinsam Ölfarben hergestellt und verarbeitet.

Zahlreich bis zum letzten Platz ausgebucht, erschienen am 9. November DenkmalpflegerInnen aus vielen deutschsprachigen Kantonen bei der Firma Sax in Urdorf. Nach einem kurzen Kaffee und Gipfel mit „Leinöl“ begrüsste Herr Sax die Gäste um 09.00 Uhr und stellte die Firma Sax und ihre beinahe 125-jährige Geschichte vor. Im Anschluss übernahm Hr. Dombrowski, Technischer Leiter der Firma Sax die Veranstaltung und führte die aufmerksamen Zuhörer in den hohen Norden. Die Firma Sax ist seit fast 30 Jahren mit einem Partner in Finnland tätig und dort vor allem sehr bekannt bei Restauratoren und Denkmalschützer. Anhand von eindrücklichen Bildern und auch Mustern wurden verschieden Objekte gezeigt, die vor allem mit Saxotol Ölfarben gestrichen und saniert wurden. Darunter so bekannte Gebäude wie der Dom von Helsinki und die Staatsbibliothek von Finnland. Das spezielle an der Staatsbibliothek ist, dass dort alle Verzierungen und die Kapitelle der Säulen aus Gips sind. Diese sind vor ca. 150 Jahren schon mit Ölfarbe gestrichen worden und wurden nun mit echten Ölfarben der Sax-Farben AG aus der Schweiz saniert.

                       

Schliesslich führte der Vortrag noch kurz in die Stadt Rauma. Die Altstadt von Rauma ist mit ihren 600 Häusern auf einer Fläche von 28 Hektar der grösste zusammenhängende Holzhauskomplex der nordischen Länder und ist seit 1991 in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgeführt. Auch hier sind Ölfarben aus der Schweiz ein Thema.

                        

Nach einer kurzen Pause wiederum bei Kaffee – Gipfel und etwas Leinöl führte Hr. Dombrowski den Tag, mit dem Hauptthema Ölfarben „Einst und in der Gegenwart“ fort. Es wurde der Werdegang der Ölfarben vom Mittelalter bis heute anschaulich geschildert. Vor allem ist am Seminar aufgezeigt worden, was sind eigentlich „Echte Ölfarben“. Anhand von vielen Beispielen aus der Schweiz aber auch aus dem Ausland wurden die Eigenschaften und die Anwendung von Saxotol in der Denkmalpflege aber auch im modernen Bau aufgezeigt. Dabei sind aber auch die Grenzen und Machbarkeiten erleutert worden. Natürlich wurden auch noch einmal auf die grundsätzlichen Fragen eingegangen, wie z.B. was ist der Unterschied zwischen einem Lack und einer Farbe. Wie sind die Zusammensetzungen von Farben, wie ist es mit den Pigmenten, was gibt es eigentlich für Öle usw. usw.? Die Behördenmitglieder waren extrem interessiert an diesem Thema und die Zeit verstrich durch die rege genutzte Diskussion wie im Fluge.

                           

Nach einem guten Mittagessen, umgeben von historischen Mauern, wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Wer wollte, konnte seine persönliche Ölfarbe aus Pigment und Öl mischen, verschiedene Grundierungen ausprobieren, sowie Lasuren und Deckfarben streichen. Dabei wurden viele wertvolle Tips zur Verarbeitung von Saxotol Ölfarben abgegeben.

Bei der Abschlussdiskussion wurde von allen bestätigt, wie wichtig dieser Tag für sie war, und dass unbedingt eine Fortsetzung folgen müsse.

Die Geschichte geht weiter…………….. Das nächste Seminar ist schon in Planung.

Sax-Farben
Nachhaltige Farbsysteme: Weit mehr als nur bunt – seit 1889

 

 

Cream della Cream: SaxPerl Cream für mineralische Fassaden

August 13th, 2012

Waren Sie in den Sommerferien am Meer? Genossen Sie das Rauschen des Meeres und das Lichtspiel der reflektierenden Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche?
Wasser zieht uns in die Ferne, lässt uns ferne Länder bereisen.
Wie ist das Wasser? Wie ist der Strand? Kann ich das Wasser am Ferienort trinken? Fragen, die uns oftmals sehr wichtig sind bei der Feriendomizil-Auswahl.
Kein Wunder haben wir so eine enge Beziehung zum Wasser. Wasser erhält uns am Leben, es reinigt und erfrischt uns unter der Dusche oder an einem wilden Bach.
Kurzum, es ist kein Leben ohne Wasser möglich.
Wasser bringt aber auch ein Schiff zum kentern, man kann darin ertrinken oder erfrieren.
Die Schattenseite des Wassers ist gnadenlos und schlägt mit voller Kraft zu.

Auch in der Baubranche ist es deshalb zwingend die zwei Seiten des Wassers zu verstehen.

Im Garten nährt es die bunten Blumen. Im Mauerwerk kann es allerdings die Substanz zerstören. Das Wasser transportiert Schadstoffe in den Beton, löst Salze in Baustoffe, es kommt zu Ausblühungen und Absprengungen.
Um genau solche Schäden zu verhindern haben wir, die Firma Sax-Farben, das Produkt SaxPerl Cream neu und topaktuell in unserem Angebot.

SaxPerl Cream ist ein cremeförmiges Hydrophobierungsmittel auf Basis von Silanen und schützt effektiv und dauerhaft gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
Die optimale lösemittelfreie Imprägnierung für den langfristigen wasserabweisenden Schutz für Beton und Natursteine.
Das ausgezeichnete tiefe Eindringvermögen, entsteht durch die lange Kontaktzeit der SaxPerl Cream mit der Baustoffoberfläche.
Die Effektivität und Langfristigkeit des Schutzes welche mit dem Auftragen der SaxPerl Cream erreicht wird, erfüllt voll die Kundenwünsche.
Die Creme verschafft auch dem Verarbeiter bzw. Maler Vorteile, die ein sicheres und effizientes Arbeiten ermöglicht.

  • Einfaches und tropffreies Auftragen mit problemloser Über-Kopf-Verarbeitbarkeit.
  • Die gewünschte Auftragsmenge kann in nur einem Arbeitsgang verlustfrei aufgetragen werden, ohne dass es zu Materialabfluss kommt.
  • Durch das langsame Eindringen in den Baustoff, ist besonders bei manueller Applikation, eine ausgezeichnete Kontrolle über den Auftrag gegeben.
  • Die SaxPerl Cream ist überstreichbar und verursacht keine Haftungsprobleme bei späteren Renovationen.

Die Anwendung:

Die anwendungsfertige SaxPerl Cream kann mit Roller, Bürste oder Airless-Gerät auf den Untergrund aufgetragen werden.

Durch die weissliche Creme lassen sich Fehlstellen beim imprägnieren gänzlich verhindern.

 

Der Auftrag mit unserer wasser- und VOC freien Creme mit der hohen Wirkstoffkonzentration hat keinen Einfluss auf den sd- Wert (Wasserdampfdurchlässigkeit) oder auf das visuelle Erscheinungsbild des behandelten Untergrundes.

Mit einfacher Verarbeitung, maximaler Abperleffekt.

 

Haben Sie ein Objekt das Sie langfristig vor dem Eindringen von Wasser schützen wollen, oder haben Sie Fragen zur Produkteneuheit SaxPerl Cream der Sax-Farben AG?

Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.